Laufsport-Glossar: Fachbegriffe aus Training, Physiologie und Biomechanik

Kurzdefinitionen zu den Fachbegriffen der Laufsport-Artikel, alphabetisch sortiert. Die Belege stehen in den verlinkten Artikeln.

Index:

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Inhaltsverzeichnis (Klicken zum Ausklappen)

A

Achillessehne

Die Achillessehne ist die Sehne, die die Wadenmuskulatur mit dem Fersenbein verbindet.

Mehr dazu: Kollagen und Vitamin C

Adenosintriphosphat

Adenosintriphosphat (ATP) ist der unmittelbare Energieträger für die Muskelarbeit. Weil nur wenig ATP im Muskel gespeichert ist, muss es während einer Belastung fortlaufend neu gebildet werden.

Mehr dazu: Energiestoffwechsel

Aerobe Energiebereitstellung

Die aerobe Energiebereitstellung ist die Bildung des Energieträgers Adenosintriphosphat (ATP) unter Nutzung von Sauerstoff. Sie wird auch oxidative Energiebereitstellung genannt und nutzt unter anderem Kohlenhydrate und Fette als Ausgangsstoffe.

Mehr dazu: Energiestoffwechsel, VO₂max und Atmung

Aerobe Schwelle

Die aerobe Schwelle bezeichnet einen ersten messbaren Stoffwechselübergang mit steigender Belastungsintensität. Sie ist anders definiert als Fatmax, das die Intensität der höchsten Fettoxidationsrate beschreibt.

Mehr dazu: Energiestoffwechsel

Aktive Erholung

Aktive Erholung bezeichnet sehr leichte körperliche Bewegung nach einer Belastung oder an Erholungstagen. Die Aktivität bleibt so gering, dass sie keinen relevanten zusätzlichen Ermüdungsreiz setzt.

Mehr dazu: Ruhetag, aktive Erholung und Schlaf

Aminosäure

Eine Aminosäure ist ein Baustein von Proteinen. Beim Ausdauertraining werden Aminosäuren teilweise zur Energiegewinnung genutzt und in der Erholung für Reparatur und Neubildung von Muskelproteinen benötigt.

Mehr dazu: Protein, Kollagen und Vitamin C

Anaerobe Energiebereitstellung

Die anaerobe Energiebereitstellung bezeichnet die Bereitstellung nutzbarer Energie ohne unmittelbaren Einsatz von Sauerstoff.

Mehr dazu: Intervalltraining

Anämie

Anämie bezeichnet eine zu geringe Hämoglobinkonzentration im Blut. Dadurch kann der Sauerstofftransport beeinträchtigt sein.

Mehr dazu: Mineralstoffe

Angiogenese

Angiogenese bezeichnet die Bildung, Erweiterung und strukturelle Umgestaltung eines Kapillarnetzes. Sie beschreibt den Wachstums- und Umbauprozess, während Kapillarisierung dessen strukturelles Ergebnis erfasst.

Mehr dazu: Angiogenese und Gefäßanpassung

Aponeurose

Eine Aponeurose ist eine flächige Sehnenstruktur am oder im Muskel. Ihre Verformung kann sich von der Verformung der freien Sehne unterscheiden.

Eine Aponeurose ist eine flächige Sehnenplatte aus Bindegewebe, die der Kraftübertragung dient.

Mehr dazu: Sehnenanpassung, Faszien und Dehnen

Ascorbat

Ascorbat ist eine Form von Vitamin C. Es dient bei der Kollagenbildung als Hilfsstoff für bestimmte Enzyme.

Mehr dazu: Kollagen und Vitamin C

Atemfrequenz

Die Atemfrequenz ist die Zahl der Atemzüge pro Minute.

Mehr dazu: VO₂max und Atmung

Atemminutenventilation

Die Atemminutenventilation ist die Luftmenge, die pro Minute ein- und ausgeatmet wird. Sie ergibt sich aus Atemzugvolumen mal Atemfrequenz.

Mehr dazu: VO₂max und Atmung

Atemzugvolumen

Das Atemzugvolumen ist die Luftmenge, die mit einem einzelnen Atemzug bewegt wird.

Mehr dazu: VO₂max und Atmung

Ausschlussdiagnose

Eine Ausschlussdiagnose ist eine Diagnose, die gestellt wird, nachdem andere mögliche Ursachen der Beschwerden ausgeschlossen wurden.

Mehr dazu: Ruhetag, aktive Erholung und Schlaf

Äußerer Aufmerksamkeitsfokus

Ein äußerer Aufmerksamkeitsfokus bezeichnet die Ausrichtung der Aufmerksamkeit auf die Wirkung einer Bewegung statt auf die Bewegung einzelner Körperteile.

Mehr dazu: Lauf-ABC und Koordination

B

Belastungsassoziierte Hyponatriämie

Eine belastungsassoziierte Hyponatriämie ist eine zu niedrige Natriumkonzentration im Blut im Zusammenhang mit sportlicher Belastung.

Mehr dazu: Mineralstoffe

Belastungsinduzierte arterielle Hypoxämie

Die belastungsinduzierte arterielle Hypoxämie bezeichnet einen Abfall der Sauerstoffsättigung im arteriellen Blut während körperlicher Belastung. Sie ist nicht mit dem subjektiven Gefühl der Atemnot gleichzusetzen.

Mehr dazu: VO₂max und Atmung

Belastungsinduzierte Muskelschädigung

Belastungsinduzierte Muskelschädigung (EIMD) bezeichnet Veränderungen im Muskelgewebe durch körperliche Belastung. Dazu gehören vorübergehende Veränderungen an Muskelstrukturen und Einschränkungen der Muskelfunktion.

Mehr dazu: Muskelkater und Gewebereparatur, Entzündung und Anpassung

Bicarbonatpufferung

Die Bicarbonatpufferung ist ein Vorgang, bei dem Bicarbonat Säurebestandteile abfängt. Dabei entsteht zusätzliches Kohlendioxid, das über die Atmung abgegeben wird.

Mehr dazu: VO₂max und Atmung

Blutglukose

Blutglukose bezeichnet die im Blut zirkulierende Glukose. Sie kann von arbeitenden Muskeln aufgenommen und als Energiequelle genutzt werden.

Mehr dazu: Kohlenhydrate

Blutlaktatkonzentration

Die Blutlaktatkonzentration bezeichnet die Menge an Laktat in einem bestimmten Blutvolumen.

Mehr dazu: Tempodauerlauf, Intervalltraining

Bodenkontaktzeit

Die Bodenkontaktzeit ist die Zeitspanne, in der ein Fuß während eines Laufschritts den Boden berührt.

Mehr dazu: Lauf-ABC und Koordination, Kraft und Stabilität

Bodenreaktionskraft

Die Bodenreaktionskraft ist die äußere Kraft zwischen Fuß und Untergrund. Sie ist von der inneren Knochenbelastung zu unterscheiden, die zusätzlich von Muskelkräften und Bewegungsmechanik abhängt.

Mehr dazu: Knochen und Stressfrakturen, Mechanotransduktion

C

Carbo-Loading

Carbo-Loading ist eine geplante Erhöhung der Kohlenhydratzufuhr vor längeren Wettkämpfen, um die Muskelglykogenspeicher besonders gut zu füllen.

Mehr dazu: Kohlenhydrate

Chondrozyt

Ein Chondrozyt ist eine spezialisierte Zelle des Gelenkknorpels. Chondrozyten nehmen mechanische Reize wahr und beeinflussen den Stoffwechsel der sie umgebenden Matrix.

Mehr dazu: Knorpel und MRT-Mapping

Cofaktor

Ein Cofaktor ist ein Hilfsstoff, den ein Enzym für seine Arbeit benötigt. Vitamin C übernimmt diese Rolle bei bestimmten Schritten der Kollagenbildung.

Mehr dazu: Kollagen und Vitamin C

C-reaktives Protein

C-reaktives Protein (CRP) ist ein Eiweiß im Blut, dessen Konzentration bei Entzündungsreaktionen ansteigen kann.

Mehr dazu: Entzündung und Anpassung

Critical Speed

Die Critical Speed ist eine aus Laufgeschwindigkeit und tolerierbarer Belastungsdauer abgeleitete Leistungsgrenze. Sie dient der Einordnung von Intensitätsbereichen und beruht auf einem anderen Messmodell als das maximale Laktat-Steady-State.

Mehr dazu: Tempodauerlauf

Cyclooxygenase

Eine Cyclooxygenase ist ein Enzym, das an der Bildung von Prostaglandinen beteiligt ist.

Mehr dazu: Entzündung und Anpassung

D

Dehntoleranz

Dehntoleranz bezeichnet das Ausmaß passiver Dehnspannung, das eine Person bei einer Dehnung toleriert.

Mehr dazu: Faszien und Dehnen

Dehnung

Die Dehnung ist die Längenänderung eines Gewebes im Verhältnis zu seiner ursprünglichen Länge. Sie beschreibt die relative Verformung und ist nicht mit der einwirkenden Kraft gleichzusetzen.

Mehr dazu: Mechanotransduktion, Sehnenanpassung

Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus

Der Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus bezeichnet die Abfolge, bei der eine aktive Muskel-Sehnen-Einheit zunächst verlängert und unmittelbar danach verkürzt wird. Er tritt beispielsweise bei reaktiven Sprungbewegungen auf.

Mehr dazu: Lauf-ABC und Koordination, Kraft und Stabilität

Dehydratation

Dehydratation bezeichnet einen Flüssigkeitsmangel im Körper, der entsteht, wenn mehr Wasser verloren geht als aufgenommen wird.

Mehr dazu: Long Run

Delayed-Onset Muscle Soreness

Delayed-Onset Muscle Soreness (DOMS) bezeichnet verzögert einsetzenden Muskelschmerz nach ungewohnter oder stark bremsender Muskelarbeit. Typische Begleiterscheinungen sind Druckempfindlichkeit, Steifigkeit und vorübergehende Einschränkungen der Muskelfunktion.

Mehr dazu: Muskelkater und Gewebereparatur, Faszien und Dehnen, Entzündung und Anpassung

Detraining

Detraining bezeichnet den Rückgang von Trainingsanpassungen, wenn Training ausgesetzt oder deutlich reduziert wird.

Mehr dazu: Herzvolumen und Schlagvolumen

Diffusionsdistanz

Die Diffusionsdistanz bezeichnet bei der Sauerstoffversorgung des Muskels den Weg, den Sauerstoff vom Blut bis zur Muskelfaser überwinden muss.

Mehr dazu: Angiogenese und Gefäßanpassung

Dynamisches Dehnen

Dynamisches Dehnen bezeichnet eine Dehnmethode, bei der ein Gelenk kontrolliert und wiederholt durch einen größeren Bewegungsbereich geführt wird.

Mehr dazu: Faszien und Dehnen

E

Einwiederholungsmaximum

Das Einwiederholungsmaximum (1RM) ist das größte Gewicht, das bei einer Übung genau einmal technisch sauber bewegt werden kann.

Mehr dazu: Kraft und Stabilität

Ejektionsfraktion

Die Ejektionsfraktion ist der Anteil des enddiastolischen Volumens, den eine Herzkammer mit einem Herzschlag auswirft. Sie beschreibt einen Anteil und nicht die absolute ausgeworfene Blutmenge.

Mehr dazu: Herzvolumen und Schlagvolumen

Elastizitätsmodul

Der Elastizitätsmodul ist ein Materialkennwert aus der Beziehung zwischen Spannung und Dehnung. Kraft und Verlängerung werden dabei auf Querschnittsfläche und Ausgangslänge bezogen, um das Materialverhalten zu beschreiben.

Mehr dazu: Sehnenanpassung, Mechanotransduktion

Elektrolyt

Ein Elektrolyt ist ein Stoff, der in einer Flüssigkeit elektrisch geladene Teilchen bildet. Zu den Schweißelektrolyten gehören Natrium, Chlorid und Kalium.

Mehr dazu: Mineralstoffe

Enddiastolisches Volumen

Das enddiastolische Volumen (EDV) ist die Blutmenge in einer Herzkammer am Ende der Füllungsphase.

Mehr dazu: Herzvolumen und Schlagvolumen

Endothel

Das Endothel ist die Zellschicht an der Innenseite der Blutgefäße. Es nimmt unter anderem mechanische Signale des Blutstroms wahr und beeinflusst den Gefäßtonus.

Mehr dazu: Angiogenese und Gefäßanpassung

Endotheliale Funktion

Die endotheliale Funktion bezeichnet die Fähigkeit der Gefäßinnenwand, auf Strömungs- und Stoffwechselsignale zu reagieren. Dadurch beeinflusst sie die Regulation der Blutgefäße. Sie ist von der Zahl der Kapillaren im Muskel zu unterscheiden.

Mehr dazu: Angiogenese und Gefäßanpassung

Endsystolisches Volumen

Das endsystolische Volumen (ESV) ist die Blutmenge, die nach der Auswurfphase in einer Herzkammer verbleibt.

Mehr dazu: Herzvolumen und Schlagvolumen

Energieverfügbarkeit

Die Energieverfügbarkeit ist die Energie, die nach Abzug des Trainingsenergieverbrauchs für andere Körperfunktionen verbleibt. Sie beschreibt damit die Energieversorgung des Körpers im Verhältnis zur Trainingsbelastung.

Die Energieverfügbarkeit bezeichnet die Energie aus der Ernährung, die nach Abzug des Energieverbrauchs durch Sport für die übrigen Körperfunktionen verbleibt. Sie wird auf die fettfreie Körpermasse bezogen.

Mehr dazu: Knochen und Stressfrakturen, Mechanotransduktion, Protein, Mineralstoffe

Entzündungsmarker

Ein Entzündungsmarker ist eine messbare biologische Größe, die Hinweise auf eine Entzündungsreaktion geben kann. Im Blut gemessene Entzündungsmarker beschreiben eine im Blut erfassbare Reaktion und sind keine direkte Messung der lokalen Gewebereparatur.

Mehr dazu: Entzündung und Anpassung

Ermüdungsverletzung

Eine Ermüdungsverletzung ist eine Verletzung, bei der wiederholte Beanspruchung die Belastbarkeit eines grundsätzlich normalen Knochens übersteigt. Sie ist von einer Insuffizienzverletzung bei krankhaft vermindert belastbarem Knochen zu unterscheiden.

Mehr dazu: Knochen und Stressfrakturen

Erregungs-Kontraktions-Kopplung

Die Erregungs-Kontraktions-Kopplung bezeichnet die Vorgänge, durch die ein elektrisches Signal in einer Muskelzelle eine Kontraktion auslöst.

Mehr dazu: Muskelkater und Gewebereparatur

Extrazelluläre Matrix

Die extrazelluläre Matrix ist das Material außerhalb der Zellen, das das Gerüst eines Gewebes bildet. In Sehnen ist Kollagen ihr wichtigster zugtragender Bestandteil; die Anordnung und Verbindungen der Matrixbestandteile beeinflussen die mechanischen Eigenschaften.

Die extrazelluläre Matrix ist das Netzwerk aus Stoffen zwischen den Zellen eines Gewebes. Es bildet deren strukturelle Umgebung.

Die extrazelluläre Matrix ist das Material zwischen den Zellen eines Gewebes. In Sehnen ist sie besonders reich an Kollagen.

Mehr dazu: Sehnenanpassung, Mechanotransduktion, Knorpel und MRT-Mapping, Muskelkater und Gewebereparatur, Entzündung und Anpassung, Kollagen und Vitamin C

Exzentrische Muskelarbeit

Exzentrische Muskelarbeit bezeichnet eine Muskelkontraktion, bei der der Muskel Kraft entwickelt und dabei verlängert wird. Sie tritt beim Laufen beispielsweise als bremsende Arbeit in Bergabpassagen auf.

Mehr dazu: Muskelkater und Gewebereparatur, Entzündung und Anpassung

F

Faszie

Eine Faszie ist ein Bestandteil des dreidimensionalen Systems aus kollagenhaltigem Bindegewebe. Das fasziale System umfasst unter anderem Gewebehüllen, Bindegewebe innerhalb von Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenkkapseln.

Mehr dazu: Faszien und Dehnen

Ferritin

Ferritin ist ein Eiweiß, das Eisen speichert. Sein Blutwert hilft bei der Beurteilung der Eisenspeicher, kann aber durch Entzündung beeinflusst werden.

Mehr dazu: Mineralstoffe

Fettfreie Körpermasse

Die fettfreie Körpermasse ist die Körpermasse ohne das Körperfett. Sie dient als Bezugsgröße für die Energieverfügbarkeit.

Mehr dazu: Ernährung und Supplemente

Fettoxidation

Fettoxidation bezeichnet den Abbau von Fetten zur oxidativen Energiebereitstellung. Dabei nutzt der Körper Fettsäuren aus dem Fettgewebe oder aus intramuskulären Speichern.

Mehr dazu: Energiestoffwechsel

Fibrille

Eine Fibrille ist im Sehnengewebe eine feine Struktur aus Kollagenmolekülen. Fibrillen ordnen sich zu Fasern und größeren Bündeln und sind damit Teil des mehrstufigen Sehnenaufbaus.

Mehr dazu: Sehnenanpassung

Fick-Prinzip

Das Fick-Prinzip ist ein Zusammenhang, der die Sauerstoffaufnahme als Produkt aus Herzzeitvolumen und der Differenz zwischen arteriellem und gemischtvenösem Sauerstoffgehalt ausdrückt. Es verknüpft damit die vom Herzen transportierte Blutmenge mit der Sauerstoffentnahme durch die Gewebe.

Mehr dazu: Herzvolumen und Schlagvolumen, VO₂max und Atmung

Flussvermittelte Dilatation

Die flussvermittelte Dilatation (FMD) ist die Erweiterung einer größeren Arterie nach einem gezielten Anstieg des Blutflusses. Sie dient als Messgröße der Gefäßfunktion und ist kein direktes Maß für die Kapillarzahl im Muskel.

Mehr dazu: Angiogenese und Gefäßanpassung

Foam Rolling

Foam Rolling bezeichnet eine Form der Selbstmassage, bei der Körperregionen mit einer Rolle bearbeitet werden. Die Methode wird auch als myofasziale Selbstmassage bezeichnet.

Mehr dazu: Faszien und Dehnen

Frank-Starling-Mechanismus

Der Frank-Starling-Mechanismus bezeichnet die Verbindung zwischen einer stärkeren Füllung des Herzens und einer größeren Auswurfleistung. Mehr Füllung kann so zu einem größeren Schlagvolumen beitragen.

Mehr dazu: Herzvolumen und Schlagvolumen

Fruktose

Fruktose ist ein Einfachzucker, der auch Fruchtzucker genannt wird. Sie nutzt im Darm einen anderen Aufnahmeweg als Glukose.

Mehr dazu: Kohlenhydrate

G

Gait Retraining

Gait Retraining bezeichnet ein gezieltes Umlernen einzelner Merkmale der Laufbewegung. Dazu können Veränderungen der Schrittfrequenz oder des Fußaufsatzes gehören.

Mehr dazu: Lauf-ABC und Koordination

Ganzkörper-Proteinbilanz

Die Ganzkörper-Proteinbilanz bezeichnet die Differenz zwischen dem Aufbau und dem Abbau von Proteinen im gesamten Körper. Eine positive Bilanz bedeutet, dass mehr Protein aufgebaut als abgebaut wird.

Mehr dazu: Protein

Gastrointestinale Beschwerde

Eine gastrointestinale Beschwerde ist eine Beschwerde des Magen-Darm-Trakts. Beim Laufen kann die Verträglichkeit der aufgenommenen Nahrung eine Rolle spielen.

Mehr dazu: Kohlenhydrate

Gefäßtonus

Der Gefäßtonus ist der Spannungszustand der Gefäßwand, der die Weite eines Blutgefäßes mitbestimmt.

Mehr dazu: Angiogenese und Gefäßanpassung

Geschwindigkeit am maximalen Laktat-Steady-State

Die Geschwindigkeit am maximalen Laktat-Steady-State (vMLSS) ist die Laufgeschwindigkeit, die der höchsten konstanten Belastung mit noch stabilisierbarer Blutlaktatkonzentration entspricht. Sie wird auch MLSS-Geschwindigkeit genannt.

Mehr dazu: Tempodauerlauf

Gewebesteifigkeit

Gewebesteifigkeit bezeichnet den Widerstand eines Gewebes gegen Verformung.

Mehr dazu: Faszien und Dehnen

Glukose

Glukose ist ein Einfachzucker, der als Energieträger genutzt wird. Über das Blut kann sie aus der Nahrung oder aus der Bereitstellung durch die Leber zum Muskel gelangen.

Glukose ist ein Einfachzucker, der im Blut zirkuliert, zur Energiegewinnung genutzt oder als Glykogen gespeichert werden kann.

Mehr dazu: Energiestoffwechsel, Kohlenhydrate

Glykogen

Glykogen ist eine Speicherform von Glukose. Im Muskel liefert es Ausgangsstoffe für die laufende Energiebereitstellung.

Glykogen ist die Speicherform von Glukose im Körper. Für Ausdauerbelastungen sind vor allem die Vorräte in Muskulatur und Leber wichtig.

Mehr dazu: Energiestoffwechsel, Kohlenhydrate

Glykogenresynthese

Glykogenresynthese ist die Neubildung von Glykogen, durch die geleerte Speicher wieder aufgefüllt werden. Nach Ausdauerbelastungen liefern zugeführte Kohlenhydrate das Material dafür.

Mehr dazu: Kohlenhydrate, Protein

Glykogenspeicher

Ein Glykogenspeicher ist ein Vorrat an gespeicherten Kohlenhydraten in Form von Glykogen. Für das Laufen sind besonders die Speicher in Muskulatur und Leber wichtig.

Mehr dazu: Kohlenhydrate, Protein

Glykolyse

Die Glykolyse ist ein Stoffwechselweg, der Glukose beziehungsweise aus Glykogen freigesetzte Zuckerbestandteile abbaut. Die entstehenden Verbindungen können anschließend in den Mitochondrien weiter oxidiert werden.

Die Glykolyse ist ein Stoffwechselweg, bei dem Glukose schrittweise abgebaut wird. Dabei wird Energie für die Arbeit der Zellen verfügbar.

Mehr dazu: Energiestoffwechsel, Kohlenhydrate

Glykosaminoglykan

Ein Glykosaminoglykan ist eine lange Kette aus miteinander verbundenen Zuckerbausteinen. Solche Ketten gehören zu den wasserbindenden Bestandteilen der Knorpelmatrix.

Mehr dazu: Knorpel und MRT-Mapping

Gut training

Gut training bezeichnet das wiederholte Üben der Nahrungs- und Kohlenhydrataufnahme während des Sports. Damit soll sich der Verdauungstrakt an die geplante Wettkampfverpflegung gewöhnen.

Mehr dazu: Kohlenhydrate

H

Hämaturie

Hämaturie bezeichnet das Auftreten von Blut beziehungsweise roten Blutkörperchen im Urin.

Mehr dazu: Mineralstoffe

Hämoglobin

Hämoglobin ist der eisenhaltige Blutfarbstoff, der Sauerstoff transportiert.

Mehr dazu: Mineralstoffe

Hämolyse

Hämolyse bezeichnet die Auflösung roter Blutkörperchen, bei der deren Inhalt freigesetzt wird.

Mehr dazu: Mineralstoffe

Hamstring

Ein Hamstring ist ein Muskel an der Rückseite des Oberschenkels, der an der Kniebeugung beteiligt ist. Die Gruppe dieser Muskeln wird als Hamstrings bezeichnet.

Mehr dazu: Kraft und Stabilität

Hepcidin

Hepcidin ist ein Hormon, das die Verfügbarkeit von Eisen im Körper reguliert. Es kann die Eisenaufnahme im Darm und die Freisetzung von Eisen aus körpereigenen Speichern begrenzen.

Mehr dazu: Mineralstoffe

Herzfrequenzreserve

Die Herzfrequenzreserve (HRR) ist die Differenz zwischen maximaler Herzfrequenz und Ruheherzfrequenz. Für eine Zielintensität wird ein Anteil dieser Spanne zur Ruheherzfrequenz addiert.

Die Herzfrequenzreserve ist die Differenz zwischen maximaler Herzfrequenz und Ruheherzfrequenz.

Mehr dazu: Herzfrequenzzonen, Lauftraining

Herzfrequenzzone

Eine Herzfrequenzzone ist ein Intensitätsbereich, in den die Herzfrequenz beim Training eingeteilt wird. Sie dient der Trainingssteuerung und ist keine eigene physiologische Messgröße. Ihre Bedeutung hängt davon ab, wie ihre Grenzen bestimmt wurden.

Mehr dazu: Herzfrequenzzonen

Herzvolumen

Das Herzvolumen bezeichnet Größenangaben zum Volumen des Herzens. In der sportkardiologischen Bildgebung werden vor allem die Volumina der Herzkammern betrachtet. Der Begriff steht nicht für eine einzige eindeutig festgelegte Messgröße.

Mehr dazu: Herzvolumen und Schlagvolumen

Herzzeitvolumen

Das Herzzeitvolumen (HZV) ist die Blutmenge, die das Herz pro Minute auswirft. Es ergibt sich aus Herzfrequenz mal Schlagvolumen.

Mehr dazu: Herzvolumen und Schlagvolumen, VO₂max und Atmung

High-Intensity Interval Training

High-Intensity Interval Training (HIIT) bezeichnet wiederholte intensive Belastungsabschnitte mit Erholungsphasen. Die Belastungen liegen meist bei hohen, noch kontrollierbaren Geschwindigkeiten.

Mehr dazu: Intervalltraining

Hitzeakklimatisation

Hitzeakklimatisation bezeichnet die Anpassung des Körpers an wiederholte Belastungen in heißer Umgebung. Dabei kann sich auch das Schwitzen verändern.

Mehr dazu: Mineralstoffe

Höchste im Test gemessene Sauerstoffaufnahme

Die höchste im Test gemessene Sauerstoffaufnahme (VO₂peak) ist der größte Sauerstoffaufnahmewert, der in einem Belastungstest erreicht wird. Dieser Messwert ist nicht automatisch eine methodisch gesicherte VO₂max.

Mehr dazu: VO₂max und Atmung

Homöostase

Homöostase bezeichnet die Aufrechterhaltung beziehungsweise Wiederherstellung eines regulierten inneren Gleichgewichts im Körper oder in einem Gewebe.

Mehr dazu: Entzündung und Anpassung

Hydrolysiertes Kollagen

Hydrolysiertes Kollagen ist Kollagen, das in kleinere Eiweißstücke zerlegt wurde. Es wird auch als Kollagenhydrolysat bezeichnet.

Mehr dazu: Kollagen und Vitamin C

I

Indirekte Kalorimetrie

Die indirekte Kalorimetrie ist ein Verfahren, das aus Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidabgabe die Nutzung von Fetten und Kohlenhydraten abschätzt. Dafür werden Atemgase gemessen und mit Berechnungsgleichungen ausgewertet.

Mehr dazu: Energiestoffwechsel

Insuffizienzverletzung

Eine Insuffizienzverletzung ist eine Verletzung, bei der eine physiologische Belastung auf einen krankhaft vermindert belastbaren Knochen trifft. Sie unterscheidet sich damit von einer Ermüdungsverletzung eines grundsätzlich normalen Knochens.

Mehr dazu: Knochen und Stressfrakturen

Integrin

Ein Integrin ist ein Molekül, das die extrazelluläre Matrix mit dem Zytoskelett einer Zelle verbindet. Über solche Verbindungen können mechanische Reize die Zellstruktur und biologische Signalwege beeinflussen.

Mehr dazu: Mechanotransduktion, Knorpel und MRT-Mapping

Intensität der maximalen Fettoxidation

Die Intensität der maximalen Fettoxidation (Fatmax) bezeichnet die Belastungsintensität, bei der die höchste Fettoxidationsrate gemessen wird. Sie beschreibt eine Intensität und nicht die pro Zeit genutzte Fettmenge.

Mehr dazu: Energiestoffwechsel

Interleukin-10

Interleukin-10 (IL-10) ist ein Botenstoff des Immunsystems mit entzündungshemmender Wirkung.

Mehr dazu: Entzündung und Anpassung

Interleukin-1-Rezeptorantagonist

Der Interleukin-1-Rezeptorantagonist (IL-1ra) ist ein Botenstoff, der die Wirkung von Interleukin-1 an dessen Rezeptor hemmt. Er gehört zu den gegenregulatorischen Bestandteilen der Immunantwort.

Mehr dazu: Entzündung und Anpassung

Interleukin-6

Interleukin-6 (IL-6) ist ein Botenstoff, der im Trainingszusammenhang an der Signalantwort auf Belastung beteiligt ist.

Mehr dazu: Entzündung und Anpassung

Intermuskuläre Koordination

Die intermuskuläre Koordination bezeichnet das abgestimmte Zusammenwirken verschiedener Muskeln bei einer Bewegung. Sie ist von der Steuerung innerhalb eines einzelnen Muskels zu unterscheiden.

Mehr dazu: Lauf-ABC und Koordination

Intramuskulärer Triglyzeridspeicher

Ein intramuskulärer Triglyzeridspeicher ist ein Fettvorrat innerhalb des Muskels. Er liefert Fettsäuren, die der Muskel zur Energiebereitstellung nutzen kann.

Mehr dazu: Energiestoffwechsel

Intramuskuläre Steuerung

Die intramuskuläre Steuerung bezeichnet die Abstimmung der Aktivität innerhalb eines Muskels. Sie ist von der Zusammenarbeit mehrerer Muskeln zu unterscheiden.

Mehr dazu: Lauf-ABC und Koordination

Ion

Ein Ion ist ein elektrisch geladenes Teilchen. Natrium, Chlorid und Kalium werden im Schweiß in dieser Form ausgeschieden.

Mehr dazu: Mineralstoffe

Isokalorisch

Isokalorisch bezeichnet Lebensmittel oder Nährstoffgaben mit gleichem Energiegehalt.

Mehr dazu: Protein

Isometrische Plantarflexion

Isometrische Plantarflexion bezeichnet das Drücken des Vorfußes gegen Widerstand, ohne den Gelenkwinkel wesentlich zu verändern.

Mehr dazu: Sehnenanpassung

Isometrisches Training

Isometrisches Training ist ein Krafttraining, bei dem Spannung gehalten wird, ohne dass sich der Gelenkwinkel wesentlich verändert.

Mehr dazu: Kraft und Stabilität

K

Kapillardichte

Die Kapillardichte ist die Zahl der Kapillaren pro Gewebefläche. Sie beschreibt eine andere Größe als das Verhältnis von Kapillaren zu Muskelfasern.

Die Kapillardichte bezeichnet die Zahl der kleinsten Blutgefäße pro Gewebefläche oder Gewebevolumen. Im Muskel beschreibt sie die Ausstattung des Gewebes mit Kapillaren.

Mehr dazu: Angiogenese und Gefäßanpassung, Intervalltraining

Kapillare

Eine Kapillare ist ein sehr kleines Blutgefäß, das den Austausch zwischen Blut und Gewebe ermöglicht. Über ihre dünne Wand gelangen Sauerstoff und Substrate zum Muskel; Stoffwechselprodukte werden abtransportiert.

Eine Kapillare ist ein sehr kleines Blutgefäß, über dessen Wand Stoffe zwischen Blut und Gewebe ausgetauscht werden.

Mehr dazu: Angiogenese und Gefäßanpassung, Long Run

Kapillaren-zu-Faser-Verhältnis

Das Kapillaren-zu-Faser-Verhältnis (C:F) ist die Zahl der Kapillaren im Verhältnis zur Zahl der Muskelfasern in einer Gewebeprobe. Es beschreibt die Kapillarausstattung bezogen auf die Muskelfasern, nicht auf die Gewebefläche.

Mehr dazu: Angiogenese und Gefäßanpassung

Kapillarisierung

Kapillarisierung bezeichnet die strukturelle Ausstattung eines Gewebes mit Kapillaren. Sie wird im Muskel zum Beispiel über das Verhältnis von Kapillaren zu Muskelfasern oder die Kapillardichte beschrieben. Anders als Angiogenese bezeichnet sie einen Zustand beziehungsweise eine Messgröße und nicht den Wachstumsprozess.

Die Kapillarisierung bezeichnet die Versorgung eines Gewebes mit feinsten Blutgefäßen, den Kapillaren. Im Training wird damit auch eine Veränderung dieser Gefäßausstattung beschrieben.

Mehr dazu: Angiogenese und Gefäßanpassung, VO₂max und Atmung, Long Run

Kardiale Compliance

Die kardiale Compliance bezeichnet die Dehnbarkeit des Herzens während der Füllung. Sie ist dafür wichtig, wie gut sich eine Herzkammer mit Blut füllen kann.

Mehr dazu: Herzvolumen und Schlagvolumen

Kardiovaskulärer Drift

Der kardiovaskuläre Drift bezeichnet einen allmählichen Anstieg der Herzfrequenz bei gleichbleibender äußerer Belastung, häufig zusammen mit einem sinkenden Schlagvolumen.

Mehr dazu: Long Run

Knieflexion

Die Knieflexion bezeichnet die Beugung des Kniegelenks.

Mehr dazu: Lauf-ABC und Koordination

Knochenmineralisierung

Knochenmineralisierung bezeichnet die Einlagerung von Mineralstoffen in das Knochengewebe. Calcium spielt dabei eine wichtige Rolle.

Mehr dazu: Mineralstoffe

Knochenstressverletzung

Eine Knochenstressverletzung (BSI, englisch Bone Stress Injury) bezeichnet eine Verletzung durch wiederholte mechanische Belastung des Knochens. Der Begriff umfasst ein Spektrum von Stressreaktionen bis zu Stressfrakturen, bei dem Belastungsschäden die Anpassungs- und Reparaturfähigkeit überfordern.

Eine Knochenstressverletzung ist eine Schädigung des Knochens durch wiederholte Belastung, wenn Erholung und Anpassung nicht ausreichen.

Mehr dazu: Knochen und Stressfrakturen, Mechanotransduktion, Mineralstoffe

Kohlenhydratoxidation

Kohlenhydratoxidation bezeichnet die oxidative Nutzung von Kohlenhydraten zur Energiebereitstellung. Beim Muskelstoffwechsel werden dafür insbesondere Muskelglykogen und im Blut verfügbare Glukose genutzt.

Die Kohlenhydratoxidation bezeichnet die Nutzung von Kohlenhydraten zur Energiegewinnung unter Verbrauch von Sauerstoff.

Kohlenhydratoxidation bezeichnet die Energiegewinnung aus Kohlenhydraten durch deren vollständigen Abbau.

Mehr dazu: Energiestoffwechsel, Long Run, Tempodauerlauf, Kohlenhydrate

Kohlenhydratrestriktion

Kohlenhydratrestriktion bezeichnet die gezielte Einschränkung der Kohlenhydratzufuhr. Im Training wird sie eingesetzt, um ausgewählte Einheiten mit niedriger Kohlenhydratverfügbarkeit zu absolvieren.

Mehr dazu: Kohlenhydrate

Kohlenhydratverfügbarkeit

Kohlenhydratverfügbarkeit bezeichnet die Menge an Kohlenhydraten, die dem Körper für eine Belastung zur Verfügung steht. Dazu zählen Muskel- und Leberglykogen, Blutglukose und während der Belastung zugeführte Kohlenhydrate.

Mehr dazu: Kohlenhydrate, Protein

Kollagen

Kollagen ist ein strukturgebendes Protein der extrazellulären Matrix. Seine Moleküle bilden Fibrillen, Fasern und größere Bündel, deren Anordnung zur mechanischen Festigkeit des Gewebes beiträgt.

Mehr dazu: Sehnenanpassung, Knorpel und MRT-Mapping

Kollagenbiosynthese

Kollagenbiosynthese bezeichnet die Bildung von Kollagen im Körper. Dafür werden Aminosäuren als Ausgangsstoffe und Vitamin C für bestimmte Verarbeitungsschritte benötigt.

Mehr dazu: Kollagen und Vitamin C

Kollagenpeptid

Ein Kollagenpeptid ist ein kleiner Eiweißabschnitt, der aus Kollagen stammt.

Mehr dazu: Kollagen und Vitamin C

Kollagensynthese

Kollagensynthese bezeichnet die Bildung von Kollagen im Gewebe. Sie beschreibt die Herstellung dieses Proteins, nicht automatisch dessen dauerhaften Einbau in die tragende Matrix.

Mehr dazu: Sehnenanpassung

Kollagenumsatz

Kollagenumsatz bezeichnet den fortlaufenden Auf- und Abbau von Kollagen im Gewebe.

Mehr dazu: Faszien und Dehnen

Kollagenvernetzung

Kollagenvernetzung bezeichnet Querverbindungen zwischen Kollagenstrukturen. Diese Verbindungen beeinflussen die Materialeigenschaften einer Sehne, ohne mit der Menge neu gebildeten Kollagens gleichzusetzen zu sein.

Mehr dazu: Sehnenanpassung

Kompensatorische Hyperventilation

Die kompensatorische Hyperventilation bezeichnet eine zusätzliche Zunahme der Ventilation im Verhältnis zur Kohlendioxidabgabe bei weiter steigender Belastung.

Mehr dazu: VO₂max und Atmung

Kortikalis

Die Kortikalis ist die kompakte äußere Struktur eines Knochens. Ihr Anteil unterscheidet sich zwischen den Knochenregionen.

Mehr dazu: Knochen und Stressfrakturen

Kreatinkinase

Kreatinkinase (CK) ist ein Enzym in Muskelzellen, das an der Bereitstellung schnell verfügbarer Energie beteiligt ist. Der im Blut gemessene Wert wird als indirekter Marker für Muskelreaktionen verwendet.

Mehr dazu: Entzündung und Anpassung, Muskelkater und Gewebereparatur

L

Laktat

Laktat ist ein Stoffwechselprodukt und zugleich ein Energieträger. Es kann in Muskeln und anderen Geweben weiterverwertet oder zur Neubildung von Glukose genutzt werden.

Laktat ist ein Stoffwechselprodukt, das beim Abbau von Kohlenhydraten entsteht und vom Körper weiter als Energiequelle genutzt werden kann.

Mehr dazu: Tempodauerlauf, Ruhetag, aktive Erholung und Schlaf

Laktatbildung

Die Laktatbildung bezeichnet die Entstehung von Laktat im Stoffwechsel. Sie läuft bei Belastung gleichzeitig mit seinem Transport und seiner Verwertung ab.

Mehr dazu: Tempodauerlauf

Laktatdehydrogenase

Laktatdehydrogenase (LDH) ist ein Enzym des Energiestoffwechsels. Sein Blutwert wird als indirekter Marker für belastungsassoziierte Muskelreaktionen verwendet.

Mehr dazu: Entzündung und Anpassung

Laktatelimination

Die Laktatelimination bezeichnet die Entfernung von Laktat aus dem Blut, unter anderem durch Aufnahme und Weiterverwertung in Geweben. Sie ist von der Laktatbildung zu unterscheiden.

Mehr dazu: Tempodauerlauf

Laktatschwelle

Eine Laktatschwelle (LT1 beziehungsweise LT2) ist ein anhand der Laktatwerte bestimmter Übergang zwischen Belastungsbereichen. Welche Schwelle gemeint ist, hängt vom verwendeten Test- und Auswertungsverfahren ab.

Eine Laktatschwelle ist ein aus der Blutlaktatreaktion abgeleiteter Bezugspunkt für die Belastungsintensität. Je nach Testverfahren kennzeichnet sie beispielsweise einen ersten Anstieg des Blutlaktats oder einen oberen Übergangsbereich der Belastung.

Mehr dazu: Herzfrequenzzonen, Tempodauerlauf

Laktatschwellengeschwindigkeit

Die Laktatschwellengeschwindigkeit ist die Laufgeschwindigkeit an einer nach einem bestimmten Testverfahren ermittelten Laktatschwelle.

Mehr dazu: Intervalltraining

Laufökonomie

Die Laufökonomie bezeichnet den Energie- beziehungsweise Sauerstoffaufwand bei einer gegebenen submaximalen Laufgeschwindigkeit. Sie beschreibt damit, wie viel Energie für ein bestimmtes Tempo benötigt wird.

Die Laufökonomie bezeichnet den Energiebedarf bei einer gegebenen submaximalen Laufgeschwindigkeit. Ein geringerer Energiebedarf bei gleichem Tempo bedeutet eine bessere Laufökonomie.

Laufökonomie bezeichnet den Sauerstoffverbrauch bei einer bestimmten Laufgeschwindigkeit. Ein geringerer Verbrauch bei gleicher Geschwindigkeit entspricht einer besseren Laufökonomie.

Laufökonomie bezeichnet den Energie- beziehungsweise Sauerstoffbedarf beim Laufen mit einer bestimmten Geschwindigkeit. Ein geringerer Bedarf bei gleicher Geschwindigkeit entspricht einer höheren Laufökonomie.

Laufökonomie bezeichnet den Energie- beziehungsweise Sauerstoffbedarf beim Laufen mit einer bestimmten Geschwindigkeit.

Mehr dazu: VO₂max und Atmung, Kraft und Stabilität, Intervalltraining, Lauf-ABC und Koordination, Sehnenanpassung, Faszien und Dehnen, Muskelkater und Gewebereparatur, Kohlenhydrate, Kollagen und Vitamin C

Leberglykogen

Leberglykogen ist der Glukosevorrat der Leber. Durch seinen Abbau kann die Leber Glukose ins Blut abgeben und so die Blutglukose während längerer Belastungen unterstützen.

Mehr dazu: Kohlenhydrate

Lipolyse

Lipolyse bezeichnet die Freisetzung von Fettsäuren aus gespeicherten Fetten. Diese Fettsäuren können der arbeitenden Muskulatur als Energieträger dienen.

Mehr dazu: Energiestoffwechsel

M

Magic-Angle-Effekt

Der Magic-Angle-Effekt bezeichnet den Einfluss der Ausrichtung von Kollagenfasern zum Magnetfeld auf bestimmte MRT-Messwerte. Dadurch können Messwerte anatomisch oder technisch bedingt unterschiedlich ausfallen.

Mehr dazu: Knorpel und MRT-Mapping

Magnetfeldinhomogenität

Eine Magnetfeldinhomogenität ist eine räumliche Ungleichmäßigkeit eines Magnetfelds. Sie kann das Signalabklingen und dadurch MRT-Messwerte beeinflussen.

Mehr dazu: Knorpel und MRT-Mapping

Magnetresonanztomografie

Die Magnetresonanztomografie (MRT) ist ein bildgebendes Untersuchungsverfahren. Bei Gelenken dient sie unter anderem dazu, die Knorpeloberfläche, Defekte und benachbarte Strukturen zu beurteilen.

Mehr dazu: Knorpel und MRT-Mapping, Mechanotransduktion, Sehnenanpassung

Magnetresonanztomografie-Mapping

Magnetresonanztomografie-Mapping (MRT-Mapping) bezeichnet die Erstellung räumlicher Karten physikalischer Gewebeparameter. Beim Gelenkknorpel liefern diese Karten indirekte Informationen über die Matrix; sie sind keine unmittelbare Darstellung von Knorpelschäden.

Mehr dazu: Knorpel und MRT-Mapping

Makrophage

Ein Makrophage ist eine Immunzelle, die unter anderem geschädigte Zellbestandteile aufnimmt und abbaut.

Mehr dazu: Muskelkater und Gewebereparatur

Maximale aerobe Geschwindigkeit

Die maximale aerobe Geschwindigkeit (vVO₂max) bezeichnet eine im Test bestimmte Laufgeschwindigkeit, bei der die maximale Sauerstoffaufnahme erreicht wird. Sie ist eine Geschwindigkeitsangabe und nicht mit der Sauerstoffaufnahme selbst gleichzusetzen.

Mehr dazu: Intervalltraining

Maximale Fettoxidationsrate

Die maximale Fettoxidationsrate (MFO) ist die höchste gemessene Rate der Ganzkörper-Fettoxidation. Sie wird meist als Fettmenge pro Minute angegeben und beschreibt eine Rate, nicht die Belastungsintensität.

Mehr dazu: Energiestoffwechsel

Maximale Herzfrequenz

Die maximale Herzfrequenz (HFmax) ist die höchste Herzfrequenz, die eine Person bei maximaler körperlicher Belastung erreicht.

Mehr dazu: Herzfrequenzzonen, Herzvolumen und Schlagvolumen, Energiestoffwechsel, Intervalltraining, Tempodauerlauf

Maximales Laktat-Steady-State

Das maximale Laktat-Steady-State (MLSS) bezeichnet die höchste konstante Belastung, bei der sich die Blutlaktatkonzentration über einen festgelegten Beobachtungszeitraum noch stabilisieren kann. Gemeint ist eine individuelle Belastungsintensität, kein für alle geltender Laktatwert.

Mehr dazu: Tempodauerlauf

Mechanische Steifigkeit

Die mechanische Steifigkeit bezeichnet den Widerstand einer Struktur gegen Verformung durch eine Kraft. Bei Muskel-Sehnen-Strukturen ist sie von Muskelkraft und der kontrollierten Ausrichtung der Gelenke zu unterscheiden.

Mehr dazu: Kraft und Stabilität

Mechanosensitiver Ionenkanal

Ein mechanosensitiver Ionenkanal ist ein zellulärer Sensor für mechanische Reize. Seine Aktivierung kann die Calciumkonzentration innerhalb der Zelle verändern und dadurch biologische Antworten auslösen.

Mehr dazu: Mechanotransduktion, Sehnenanpassung, Knorpel und MRT-Mapping

Mechanotransduktion

Mechanotransduktion bezeichnet die Wahrnehmung mechanischer Reize durch Zellen und deren Übersetzung in biologische Antworten. Verformungen können dadurch die Signalverarbeitung, Genaktivität und Bildung von Gewebebestandteilen beeinflussen.

Mehr dazu: Mechanotransduktion, Sehnenanpassung, Knorpel und MRT-Mapping

Membranpermeabilität

Membranpermeabilität bezeichnet die Durchlässigkeit einer Zellmembran für Stoffe.

Mehr dazu: Entzündung und Anpassung

Membranpotenzial

Das Membranpotenzial ist die elektrische Spannung zwischen dem Inneren und dem Äußeren einer Zelle. Es ist für die Arbeit von Nerven und Muskeln wichtig.

Mehr dazu: Mineralstoffe

Metabolische Schwelle

Eine metabolische Schwelle (MT1 beziehungsweise MT2) ist ein Übergang zwischen Belastungsbereichen mit unterschiedlichen Stoffwechselreaktionen. Sie wird auch Stoffwechselschwelle genannt und dient zur Einordnung der Belastungsintensität.

Eine metabolische Schwelle bezeichnet einen anhand der Stoffwechselreaktion bestimmten Übergang zwischen Belastungsbereichen. Verschiedene Testmodelle legen solche Übergänge unterschiedlich fest.

Mehr dazu: Herzfrequenzzonen, VO₂max und Atmung, Tempodauerlauf

Midportion-Achillessehnen-Tendinopathie

Eine Midportion-Achillessehnen-Tendinopathie ist eine Erkrankung des mittleren Abschnitts der Achillessehne.

Mehr dazu: Kollagen und Vitamin C

Mikronährstoff

Ein Mikronährstoff ist ein Nährstoff, den der Körper in kleinen Mengen benötigt, etwa ein Vitamin oder Mineralstoff.

Mehr dazu: Mineralstoffe

Mitochondriale Biogenese

Die mitochondriale Biogenese bezeichnet den Aufbau und die Vermehrung von Mitochondrien in Zellen.

Mehr dazu: Intervalltraining

Mitochondrium

Ein Mitochondrium ist ein Bestandteil einer Zelle, in dem Sauerstoff für die oxidative Energiebereitstellung genutzt wird.

Ein Mitochondrium ist ein Bestandteil einer Zelle, der an der Energiebereitstellung unter Nutzung von Sauerstoff beteiligt ist.

Mehr dazu: Energiestoffwechsel, VO₂max und Atmung, Long Run

Modeling

Modeling bezeichnet die Veränderung von Größe und Form eines Knochens durch Knochenaufbau und Knochenabbau. Beide Vorgänge können dabei örtlich oder zeitlich unabhängig voneinander stattfinden.

Mehr dazu: Knochen und Stressfrakturen

Monosaccharid

Ein Monosaccharid ist ein Einfachzucker und damit eine grundlegende Einheit von Kohlenhydraten. Nach der Verdauung gelangen verwertbare Kohlenhydrate überwiegend in dieser Form in den Stoffwechsel.

Mehr dazu: Kohlenhydrate

Motorisches Lernen

Motorisches Lernen bezeichnet den längerfristigen Erwerb oder die Verbesserung einer Bewegungsfähigkeit. Entscheidend ist, ob eine verbesserte Ausführung später auch ohne die ursprüngliche Anleitung erhalten bleibt.

Mehr dazu: Lauf-ABC und Koordination

Muskelbiopsie

Eine Muskelbiopsie ist die Entnahme einer kleinen Probe aus einem Muskel zur Gewebeuntersuchung. An der Probe lassen sich etwa Kapillaren und Muskelfasern untersuchen.

Mehr dazu: Angiogenese und Gefäßanpassung, Energiestoffwechsel

Muskelfaszikel

Ein Muskelfaszikel ist ein Bündel von Muskelfasern innerhalb eines Muskels.

Mehr dazu: Faszien und Dehnen

Muskelglykogen

Muskelglykogen ist die Speicherform von Kohlenhydraten in der Muskulatur. Es dient als Vorrat für die Energieversorgung bei Belastung.

Muskelglykogen ist die Speicherform von Glukose in Muskelzellen. Es dient der jeweiligen Muskelzelle als lokaler Brennstoff bei Belastung.

Mehr dazu: Long Run, Kohlenhydrate

Muskelhypertrophie

Muskelhypertrophie bezeichnet die Vergrößerung von Muskelfasern. Sie ist von einer kurzfristigen molekularen Reaktion auf Belastung zu unterscheiden.

Mehr dazu: Mechanotransduktion

Muskelproteinsynthese

Die Muskelproteinsynthese ist der Aufbau neuer Muskelproteine aus Aminosäuren. Sie gehört zur Erholung und Anpassung nach Belastung.

Mehr dazu: Protein

Muskel-Sehnen-Einheit

Eine Muskel-Sehnen-Einheit ist die funktionelle Verbindung eines Muskels mit seinen Sehnen. Ihre Gesamtbewegung ist nicht mit der Bewegung einzelner Muskelfaserbündel gleichzusetzen.

Eine Muskel-Sehnen-Einheit ist die funktionelle Verbindung eines Muskels mit seinen Sehnen. Über diese Einheit werden Muskelkräfte weitergeleitet.

Mehr dazu: Lauf-ABC und Koordination, Faszien und Dehnen

Myofasziale Verbindung

Eine myofasziale Verbindung ist eine bindegewebige Verbindung zwischen Strukturen des Muskel-Faszien-Systems. Sie kann zur mechanischen Kopplung benachbarter Strukturen beitragen.

Mehr dazu: Faszien und Dehnen

Myoglobin

Myoglobin ist ein sauerstoffbindendes Eiweiß in Muskelzellen. Im Blut wird es als indirekter Marker für belastungsassoziierte Muskelreaktionen verwendet.

Mehr dazu: Entzündung und Anpassung

N

Neuromuskuläre Funktion

Die neuromuskuläre Funktion bezeichnet das Zusammenspiel von Nerven und Muskeln bei der Steuerung und Ausführung von Bewegung.

Mehr dazu: Mineralstoffe

Neuromuskuläre Leistungsfähigkeit

Neuromuskuläre Leistungsfähigkeit bezeichnet die Fähigkeit des Nervensystems und der Muskulatur, gemeinsam Bewegungen und Kraftleistungen auszuführen.

Mehr dazu: Ruhetag, aktive Erholung und Schlaf

Nichtsteroidales Antirheumatikum

Ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAID, Mehrzahl: NSAIDs) ist ein Arzneimittel, das Schmerzen und Entzündungsreaktionen vermindert. Die Wirkstoffgruppe hemmt Cyclooxygenasen und dadurch die Bildung von Prostaglandinen.

Mehr dazu: Entzündung und Anpassung

N-terminales Propeptid von Typ-I-Prokollagen

N-terminales Propeptid von Typ-I-Prokollagen (P1NP) ist ein im Blut messbarer Marker des Kollagenstoffwechsels. Der Marker ist nicht auf eine bestimmte Sehne begrenzt und stammt zu einem großen Teil aus dem Knochenstoffwechsel. Ein kurzfristiger Anstieg belegt deshalb keine lokale Sehnenanpassung. (Schini et al. 2023)

Mehr dazu: Kollagen und Vitamin C

O

Os naviculare

Das Os naviculare ist das Kahnbein des Fußes.

Mehr dazu: Knochen und Stressfrakturen

Osteoblast

Ein Osteoblast ist eine knochenbildende Zelle. Osteoblasten stellen neue organische Matrix her, die anschließend mineralisiert.

Mehr dazu: Knochen und Stressfrakturen

Osteoklast

Ein Osteoklast ist eine knochenabbauende Zelle. Beim Remodeling entfernt er vorhandenes Gewebe, bevor neues Knochengewebe gebildet wird.

Mehr dazu: Knochen und Stressfrakturen

Osteozyt

Ein Osteozyt ist eine in die Knochenmatrix eingebettete Zelle. Osteozyten wirken an der Wahrnehmung mechanischer Belastung, der Erkennung von Mikroverletzungen und der Steuerung des Knochenumbaus mit.

Mehr dazu: Knochen und Stressfrakturen, Mechanotransduktion

P

Passive Erholung

Passive Erholung bezeichnet Ruhe beziehungsweise Inaktivität statt einer gezielten körperlichen Aktivität zur Erholung.

Mehr dazu: Ruhetag, aktive Erholung und Schlaf

Patellarsehne

Die Patellarsehne ist die Sehne, die die Kniescheibe mit dem Schienbein verbindet.

Mehr dazu: Kollagen und Vitamin C

Phenylalaninoxidation

Phenylalaninoxidation ist der Abbau der Aminosäure Phenylalanin zur Energiegewinnung.

Mehr dazu: Protein

Plantarflexor

Ein Plantarflexor ist ein Muskel, der den Fuß im Sprunggelenk in Richtung Fußsohle bewegt, etwa beim Zehenstand.

Mehr dazu: Kraft und Stabilität, Lauf-ABC und Koordination

Plyometrisches Training

Plyometrisches Training bezeichnet Übungen mit einem schnellen Wechsel zwischen Nachgeben und Abdruck, etwa Sprünge oder kurze reaktive Bodenkontakte. Dabei werden schnelle Dehnungs-Verkürzungs-Zyklen des Muskel-Sehnen-Systems genutzt.

Plyometrisches Training ist Training mit schnellen Bewegungen, bei denen auf eine kurze Dehnung der Muskulatur unmittelbar eine kräftige Verkürzung folgt. Sprünge sind eine typische Übungsform.

Mehr dazu: Kraft und Stabilität, Lauf-ABC und Koordination, Kollagen und Vitamin C

Primäres Zilium

Ein primäres Zilium ist ein meist einzeln vorkommender, haarähnlicher Zellfortsatz. Es kann an der Wahrnehmung mechanischer Signale beteiligt sein.

Mehr dazu: Knorpel und MRT-Mapping

Propriozeption

Die Propriozeption bezeichnet die Wahrnehmung von Körperposition, Bewegung und Kraft. Dafür verarbeitet das Nervensystem unter anderem Signale aus Muskeln, Haut und Gelenken.

Mehr dazu: Lauf-ABC und Koordination

Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation

Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF) bezeichnet im Dehntraining Verfahren, die Dehnpositionen mit gezielter Muskelaktivität kombinieren.

Mehr dazu: Faszien und Dehnen

Prostaglandin

Ein Prostaglandin ist ein körpereigener Botenstoff, der unter anderem an Schmerz, Entzündung und belastungsabhängigen Signalprozessen beteiligt ist.

Mehr dazu: Entzündung und Anpassung

Proteinsynthese

Proteinsynthese bezeichnet die Herstellung von Proteinen in Zellen. Diese Bildung von Eiweißen kann durch mechanische Belastung reguliert werden.

Mehr dazu: Mechanotransduktion

Proteinumsatz

Proteinumsatz bezeichnet den fortlaufenden Aufbau und Abbau von Proteinen im Körper.

Mehr dazu: Protein

Proteoglykan

Ein Proteoglykan ist ein wasserbindender Bestandteil der extrazellulären Matrix. Im Gelenkknorpel tragen Proteoglykane zur Widerstandsfähigkeit gegen Druck bei.

Mehr dazu: Knorpel und MRT-Mapping, Sehnenanpassung

Q

Quadrizeps

Der Quadrizeps ist die große Muskelgruppe an der Vorderseite des Oberschenkels, die vor allem das Knie streckt.

Mehr dazu: Kraft und Stabilität

Quantitative Morphometrie

Die quantitative Morphometrie ist die zahlenmäßige Bestimmung von Form und Größe einer Struktur. Bei Gelenkknorpel werden beispielsweise Dicke und Volumen gemessen.

Mehr dazu: Knorpel und MRT-Mapping

R

Range of Motion

Range of Motion (ROM) bezeichnet den Bewegungsumfang eines Gelenks.

Mehr dazu: Faszien und Dehnen

Reaktive Kraft

Reaktive Kraft bezeichnet die Fähigkeit, nach einem kurzen Nachgeben rasch Kraft für den Abdruck zu entwickeln. Sie ist mit dem schnellen Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus von Muskeln und Sehnen verbunden.

Mehr dazu: Kraft und Stabilität, Lauf-ABC und Koordination

Regenerationslauf

Ein Regenerationslauf ist ein sehr ruhiger Lauf, der als aktive Erholung eingeordnet wird. Seine Belastung bleibt so gering, dass daraus kein relevanter zusätzlicher Ermüdungsreiz wird.

Mehr dazu: Ruhetag, aktive Erholung und Schlaf

Relative Energiedefizienz im Sport

Relative Energiedefizienz im Sport (REDs) bezeichnet gesundheitliche und leistungsbezogene Beeinträchtigungen durch problematisch niedrige Energieverfügbarkeit. Frauen und Männer können betroffen sein. (Mountjoy et al. 2023)

Mehr dazu: Protein, Mineralstoffe

Relative Energy Deficiency in Sport

Relative Energy Deficiency in Sport (REDs) bezeichnet Beeinträchtigungen von Körperfunktionen durch problematische niedrige Energieverfügbarkeit. Dabei reicht die Energieversorgung im Verhältnis zum Trainingsverbrauch und den weiteren Anforderungen des Körpers nicht aus.

Mehr dazu: Knochen und Stressfrakturen, Mechanotransduktion

Relaxationszeit

Eine Relaxationszeit ist eine Zeitgröße, die das Abklingen oder die Erholung eines angeregten Magnetresonanzsignals beschreibt. Ihre Bedeutung hängt vom Messverfahren und den Gewebeeigenschaften ab.

Mehr dazu: Knorpel und MRT-Mapping

Remodeling

Remodeling bezeichnet den strukturellen Umbau des Herzens als Reaktion auf wiederholte Belastung. Es umfasst Veränderungen von Kammergröße und Herzmuskelmasse.

Remodeling bezeichnet den Ersatz vorhandenen Knochengewebes. Osteoklasten bauen Gewebe ab; anschließend bilden Osteoblasten im selben Umbaugebiet neue organische Matrix, die mineralisiert.

Mehr dazu: Herzvolumen und Schlagvolumen, Knochen und Stressfrakturen

Remodeling-Prozess

Ein Remodeling-Prozess bezeichnet den Umbau von Gewebe nach einer Belastung. Dabei werden vorhandene Strukturen verändert und neu organisiert.

Mehr dazu: Muskelkater und Gewebereparatur

Repeated-Bout-Effekt

Der Repeated-Bout-Effekt bezeichnet die abgeschwächte Reaktion der Muskulatur auf eine spätere ähnliche Belastung nach einer ersten ungewohnten, exzentrisch geprägten Belastung. Er umfasst beispielsweise geringeren Muskelkater und kleinere funktionelle Einbußen.

Mehr dazu: Muskelkater und Gewebereparatur, Entzündung und Anpassung

Resolution

Resolution bezeichnet die aktive Auflösung und Begrenzung einer Entzündungsreaktion. Sie ist Teil des geordneten Übergangs von der Belastungsantwort zur Wiederherstellung des inneren Gleichgewichts.

Mehr dazu: Entzündung und Anpassung

Return-to-Running

Return-to-Running bezeichnet die geplante Rückkehr zum Laufen nach einer Verletzung oder Beschwerdephase.

Mehr dazu: Kollagen und Vitamin C

Rhabdomyolyse

Eine Rhabdomyolyse ist ein ausgeprägter Zerfall von Skelettmuskelgewebe, bei dem Zellbestandteile in das Blut gelangen.

Mehr dazu: Muskelkater und Gewebereparatur

Rückfußaufsatz

Der Rückfußaufsatz bezeichnet einen Fußkontakt beim Laufen, bei dem zuerst die Ferse den Boden berührt.

Mehr dazu: Lauf-ABC und Koordination

Ruheherzfrequenz

Die Ruheherzfrequenz (HFRuhe) ist die Herzfrequenz im Ruhezustand. Sie geht in die Berechnung der Herzfrequenzreserve ein.

Die Ruheherzfrequenz ist die Zahl der Herzschläge pro Minute in körperlicher Ruhe. Sie wird auch als Ruhepuls bezeichnet.

Mehr dazu: Herzfrequenzzonen, Ruhetag, aktive Erholung und Schlaf

S

Sarkolemm

Das Sarkolemm ist die Zellmembran einer Muskelfaser.

Mehr dazu: Muskelkater und Gewebereparatur

Sarkomer

Ein Sarkomer ist eine funktionelle Grundeinheit einer Muskelfaser. Seine Eiweißstrukturen erzeugen Muskelkraft.

Mehr dazu: Muskelkater und Gewebereparatur

Satellitenzelle

Eine Satellitenzelle ist eine muskeleigene Stamm- beziehungsweise Vorläuferzelle. Sie kann bei einer Muskelfaserverletzung aktiviert werden und zur Wiederherstellung von Muskelfasern beitragen.

Mehr dazu: Muskelkater und Gewebereparatur

Sauerstoffaufnahmereserve

Die Sauerstoffaufnahmereserve ist die Differenz zwischen maximaler Sauerstoffaufnahme und Sauerstoffaufnahme in Ruhe.

Mehr dazu: Herzfrequenzzonen

Sauerstoffextraktion

Die Sauerstoffextraktion bezeichnet die Entnahme von Sauerstoff aus dem Blut durch das Gewebe. Sie wird auch Sauerstoffausschöpfung genannt und verbindet die Sauerstofflieferung mit der Nutzung in der Muskulatur.

Mehr dazu: Angiogenese und Gefäßanpassung, Herzvolumen und Schlagvolumen

Scherstress

Scherstress bezeichnet die entlang der Gefäßinnenwand wirkende Belastung durch das vorbeiströmende Blut. Er wirkt als mechanisches Signal auf das Endothel.

Mehr dazu: Angiogenese und Gefäßanpassung

Schlafrestriktion

Schlafrestriktion bezeichnet eine Verkürzung des Schlafs gegenüber dem üblichen oder benötigten Umfang.

Mehr dazu: Ruhetag, aktive Erholung und Schlaf

Schlagvolumen

Das Schlagvolumen (SV) ist die Blutmenge, die der linke Ventrikel bei einem Herzschlag auswirft. Es entspricht dem enddiastolischen Volumen minus dem endsystolischen Volumen.

Das Schlagvolumen ist die Blutmenge, die eine Herzkammer mit einem Herzschlag auswirft.

Mehr dazu: Herzvolumen und Schlagvolumen, Long Run, Intervalltraining

Schrittfrequenz

Die Schrittfrequenz bezeichnet die Anzahl einzelner Schritte pro Zeiteinheit. Bei gleichbleibender Geschwindigkeit gehören zu einer höheren Schrittfrequenz kürzere Schritte.

Mehr dazu: Lauf-ABC und Koordination, Kraft und Stabilität

Schrittzyklus

Ein Schrittzyklus bezeichnet beim Laufen die vollständige Bewegungsfolge aus zwei einzelnen Schritten.

Mehr dazu: Lauf-ABC und Koordination

Schweißrate

Die Schweißrate bezeichnet die Menge an Schweiß, die der Körper in einer bestimmten Zeit abgibt.

Mehr dazu: Mineralstoffe

Sclerostin

Sclerostin ist ein von Osteozyten gebildetes Protein, das knochenaufbauende Wnt-Signale hemmt. Es wirkt damit an der Regulation der Knochenbildung mit.

Mehr dazu: Knochen und Stressfrakturen, Mechanotransduktion

Segmentierung

Die Segmentierung bezeichnet die Abgrenzung einer Geweberegion in einem Bild. Bei der Knorpel-MRT legt sie fest, welcher Bereich für die Messung ausgewertet wird.

Mehr dazu: Knorpel und MRT-Mapping

Sehnen-Aponeurosen-Komplex

Der Sehnen-Aponeurosen-Komplex ist die gemeinsam betrachtete Einheit aus freier Sehne und flächigen Sehnenstrukturen am oder im Muskel. Seine gemessene Verformung ist daher nicht mit der Verformung ausschließlich der freien Sehne gleichzusetzen.

Mehr dazu: Sehnenanpassung

Sehnensteifigkeit

Die Sehnensteifigkeit ist die Steigung der Kraft-Verlängerungs-Beziehung einer Sehne. Sie beschreibt, wie stark die Kraft bei zusätzlicher Verlängerung zunimmt, und hängt auch von der Geometrie und dem untersuchten Sehnenabschnitt ab.

Mehr dazu: Sehnenanpassung, Mechanotransduktion

Sklerose

Eine Sklerose bezeichnet eine Verdichtung oder Verhärtung von Gewebe. Im Zusammenhang mit Knochenstressverletzungen ist eine radiologisch sichtbare Knochenverdichtung gemeint.

Mehr dazu: Knochen und Stressfrakturen

Spannung

Spannung bezeichnet die Kraft pro Querschnittsfläche in einem vereinfachten Zugmodell. Sie unterscheidet sich damit von der gesamten einwirkenden Kraft.

Mehr dazu: Mechanotransduktion

Spezifitätsprinzip

Das Spezifitätsprinzip bezeichnet die Ausrichtung des Trainings auf die Anforderungen des angestrebten Wettkampfs. Bei langen Laufwettkämpfen betrifft dies beispielsweise die Belastungsdauer und das Zieltempo.

Mehr dazu: Long Run

Spiroergometrie

Die Spiroergometrie ist ein Belastungstest mit Messung des Atemflusses sowie der Sauerstoff- und Kohlendioxidkonzentrationen der Atemgase. Daraus werden unter anderem Sauerstoffaufnahme, Kohlendioxidabgabe und Ventilation bestimmt.

Mehr dazu: VO₂max und Atmung

Sportherz

Ein Sportherz ist ein durch regelmäßiges Training funktionell und strukturell angepasstes Herz. Dazu können größere Herzkammern, mehr Herzmuskelmasse und ein höheres Schlagvolumen gehören.

Mehr dazu: Herzvolumen und Schlagvolumen

Sprint Interval Training

Sprint Interval Training (SIT) bezeichnet wiederholte maximale oder supramaximale Belastungen mit Erholungsphasen. Sie liegen oberhalb der Geschwindigkeit oder Leistung, die mit dem Erreichen der maximalen Sauerstoffaufnahme verbunden ist.

Mehr dazu: Intervalltraining

Statisches Dehnen

Statisches Dehnen bezeichnet eine Dehnmethode, bei der eine Position nahe dem Ende des verfügbaren Bewegungsumfangs gehalten wird.

Mehr dazu: Faszien und Dehnen

Stressfraktur

Eine Stressfraktur ist eine Knochenstressverletzung mit radiologisch sichtbarer Sklerose oder Frakturlinie. Sie gehört zum Spektrum der Verletzungen durch wiederholte Belastung und ist von einer Stressreaktion ohne diese sichtbaren Merkmale zu unterscheiden.

Mehr dazu: Knochen und Stressfrakturen, Mechanotransduktion

Stressreaktion

Eine Stressreaktion bezeichnet eine Knochenstressverletzung ohne radiologisch sichtbare Sklerose oder Frakturlinie. Sie gehört zum selben Verletzungsspektrum wie die Stressfraktur.

Mehr dazu: Knochen und Stressfrakturen

Subjektives Monitoring

Subjektives Monitoring bezeichnet die wiederholte Erfassung eigener Wahrnehmungen wie Müdigkeit, Stress, Stimmung und Wohlbefinden, um Belastung und Erholung einzuschätzen.

Mehr dazu: Ruhetag, aktive Erholung und Schlaf

Substrat

Ein Substrat ist ein Stoff, der bei einem biochemischen Vorgang als Ausgangsmaterial dient. Bei der Kollagenbildung liefern Aminosäuren solches Material.

Mehr dazu: Kollagen und Vitamin C, Kohlenhydrate

Substratnutzung

Die Substratnutzung bezeichnet, welche Energieträger der Körper zur Energiegewinnung verwendet. Bei Ausdauerbelastung umfasst sie unter anderem die Nutzung von Kohlenhydraten und Fetten.

Mehr dazu: Long Run

T

Tendinopathie

Eine Tendinopathie ist eine Erkrankung einer Sehne, die mit belastungsabhängigen Schmerzen und eingeschränkter Funktion verbunden ist.

Eine Tendinopathie ist eine Erkrankung einer Sehne, bei der Schmerzen und eingeschränkte Belastbarkeit auftreten können.

Mehr dazu: Sehnenanpassung, Kollagen und Vitamin C

Tenozyt

Ein Tenozyt ist eine Sehnenzelle. Tenozyten liegen zwischen den Kollagenstrukturen und nehmen mechanische Reize aus ihrer Umgebung wahr.

Mehr dazu: Sehnenanpassung

Thermoregulation

Die Thermoregulation bezeichnet die Regelung der Körpertemperatur durch das Zusammenspiel von Wärmebildung und Wärmeabgabe.

Mehr dazu: Long Run

Trabekel

Trabekel bezeichnet ein Knochenbälkchen im inneren Netzwerk eines Knochens. Die räumliche Anordnung dieser Strukturen trägt zur mechanischen Belastbarkeit bei.

Mehr dazu: Knochen und Stressfrakturen

U

Übertrainingssyndrom

Das Übertrainingssyndrom bezeichnet einen länger anhaltenden Zustand verminderter Leistungsfähigkeit im Zusammenhang mit einem Missverhältnis zwischen Belastung und Erholung.

Mehr dazu: Ruhetag, aktive Erholung und Schlaf

V

Vascular endothelial growth factor

Vascular endothelial growth factor (VEGF) ist ein Signalstoff, der die Bildung und Erweiterung von Kapillaren unterstützt. Er gehört zu den Faktoren, die das Wachstum des Kapillarnetzes regulieren.

Mehr dazu: Angiogenese und Gefäßanpassung

Ventilation

Ventilation bezeichnet die Bewegung von Luft in die Lunge und aus ihr heraus. Sie ermöglicht die Zufuhr von Sauerstoff und die Abgabe von Kohlendioxid.

Mehr dazu: VO₂max und Atmung

Ventilatorische Schwelle

Eine ventilatorische Schwelle (VT1 beziehungsweise VT2) ist ein diagnostisch erkennbarer Übergang im Verlauf von Atmung und Atemgasen bei steigender Belastung. Dabei verändern sich die Beziehungen zwischen Sauerstoffaufnahme, Kohlendioxidabgabe und Ventilation. Sie beschreibt keinen plötzlichen Wechsel zwischen rein aerober und rein anaerober Energiebereitstellung.

Eine ventilatorische Schwelle ist ein aus Veränderungen der Atmung bei steigender Belastung abgeleiteter Bezugspunkt für die Belastungsintensität. Sie wird über Atemdaten bestimmt und ist nicht dieselbe Messgröße wie eine Laktatschwelle.

Mehr dazu: VO₂max und Atmung, Herzfrequenzzonen, Tempodauerlauf

Ventrikel

Ein Ventrikel ist eine Herzkammer, die Blut aus dem Herzen in den Kreislauf pumpt. Beim Herzen werden der linke und der rechte Ventrikel unterschieden.

Mehr dazu: Herzvolumen und Schlagvolumen

Verdünnungshyponatriämie

Eine Verdünnungshyponatriämie ist eine zu niedrige Natriumkonzentration im Blut durch einen relativen Wasserüberschuss. Natriumhaltige Getränke verhindern sie bei anhaltendem Übertrinken nicht zuverlässig. (Hew-Butler et al. 2015)

Mehr dazu: Mineralstoffe

VO₂max

Die maximale Sauerstoffaufnahme (VO₂max) ist die höchste Sauerstoffaufnahme, die bei ausreichend intensiver Ganzkörperbelastung erreicht werden kann. Sie beschreibt die gemeinsame Leistungsfähigkeit von Atmung, Kreislauf, Blut und arbeitender Muskulatur.

Die maximale Sauerstoffaufnahme (VO₂max) bezeichnet die größte Sauerstoffmenge, die der Körper bei intensiver Belastung pro Zeit aufnehmen und nutzen kann.

Mehr dazu: VO₂max und Atmung, Herzfrequenzzonen, Herzvolumen und Schlagvolumen, Intervalltraining, Long Run, Tempodauerlauf

Vorfußaufsatz

Der Vorfußaufsatz bezeichnet einen Fußkontakt beim Laufen, bei dem zuerst der vordere Teil des Fußes den Boden berührt.

Mehr dazu: Lauf-ABC und Koordination

V-Slope-Methode

Die V-Slope-Methode ist ein Verfahren zur Erkennung eines ventilatorischen Übergangs in einem ansteigenden Belastungstest. Sie untersucht, ab wann die Kohlendioxidabgabe im Verhältnis zur Sauerstoffaufnahme stärker zunimmt.

Mehr dazu: VO₂max und Atmung

W

Wheyprotein

Wheyprotein ist Molkenprotein, also der Eiweißanteil der Molke aus Milch.

Mehr dazu: Protein

Y

Young-Modul

Der Young-Modul ist ein Maß dafür, wie stark sich ein Material unter Zugspannung elastisch verformt. Ein höherer Wert bedeutet, dass es sich bei gleicher Spannung weniger dehnt.

Mehr dazu: Kollagen und Vitamin C

Z

Zytokin

Ein Zytokin ist ein Botenstoff, mit dem Zellen Signale austauschen und unter anderem Immunreaktionen steuern.

Mehr dazu: Entzündung und Anpassung

Zytoskelett

Das Zytoskelett ist ein Netzwerk aus Proteinstrukturen im Inneren einer Zelle. Es gibt ihr Form und Stabilität und ist über Verbindungen zur Zellumgebung an der Übertragung mechanischer Reize beteiligt.

Mehr dazu: Mechanotransduktion